Es macht etwas mit uns, wenn wir wissen, dass da draußen im Wald etwas ist, das sich unserer Kontrolle entzieht und stärker ist, als wir Menschen es sind. Wir müssen uns fügen. Die „gut genährte“ Illusion, dass wir die Natur beherrschen können, ist für einige Tage außer Kraft gesetzt.
Unser Vertrauen und unser Mut werden auf die Probe gestellt. Der Bär, ob sichtbar oder im Verborgenen, verlangt von uns Wachsamkeit, Demut, Hingabe und Zusammenhalt. Er hilft uns, unsere Wurzeln, unser Eins-Sein mit der Natur wieder deutlicher zu spüren und nährt unser „mutiges Herz“.
Im Zentrum der 4 Tage stehen das Erforschen der eigenen Person im „Einflussbereich“ der Bärenkraft, die Vertiefung des Verbunden-Seins mit der Natur und das Geborgenheit spendende Erleben menschlicher Gemeinschaft. Mittels verschiedener Naturübungen und Ritualen werden wir versuchen, uns dem Bären draußen und dem Bären/der Bärin in uns anzunähern, um dabei unsere natürlichen Instinkte, unsere uns innewohnende Kraft und unsere Kreativität wieder mehr ans Licht zu bringen, auf dass unser Leben unberechenbarer, mutiger und lebendiger werde.
Leitung: Peter Geyer und Klaus Gmoser
Ort: Nähe Knezak (Slowenien), ca. eine ¾ Stunde von Laibach
Aktuelle Termine und Kosten siehe Terminübersicht. Sollte der Betrag Deine finanziellen Möglichkeiten übersteigen, nimm Kontakt mit uns auf.
„Großer Bär, komm herab zottige Nacht, Wolkenpelztier mit den alten Augen, Sternenaugen …“ (aus „Anrufung des großen Bären“ von I. Bachmann)